Tipps zur Auswahl

Fernkurs auswählen in vier Schritten
Vor dem Vertrag prüfen: ZFU-Zulassung, Probelektion, Vertragslaufzeit, Abschlussart.

Wer einen Fernlehrgang abschließt, geht eine mehrmonatige bis mehrjährige finanzielle und zeitliche Verpflichtung ein. Eine Checkliste hilft, vor Vertragsunterzeichnung das Wichtigste zu klären.

1. ZFU-Zulassungsnummer prüfen

Schon im Werbematerial muss die ZFU-Zulassungsnummer angegeben sein. Sie ist auf zfu.de im öffentlichen Verzeichnis prüfbar: Steht der Lehrgang dort, mit dem aktuellen Preis und einer gültigen Zulassung? Bei Hochschul-Fernstudiengängen statt der ZFU-Nummer: Akkreditierungsstatus im Akkreditierungsrat-Portal prüfen.

2. Probelektion anfordern

Seriöse Anbieter verschicken kostenfrei eine Probelektion oder geben einen 4-Wochen-Probezeitraum mit Recht auf vollständige Rückabwicklung. Anhand der Probelektion lässt sich prüfen:

3. Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen

Nach § 5 FernUSG kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von sechs Wochen gekündigt werden, danach jederzeit mit einer Frist von drei Monaten. Wichtige Prüfpunkte:

4. Lehrgangsbetreuung

Wichtige Fragen zur fachlichen Begleitung:

5. Online- versus Print-Material

Die Gewichtung zwischen Lehrbriefen, Online-Plattform und Videos variiert stark zwischen Anbietern:

6. Abschlussart

Wichtigster Punkt: Was heißt es konkret, den Lehrgang „abgeschlossen“ zu haben?

7. Gesamtkosten transparent kalkulieren

Neben den Lehrgangsgebühren können zusätzliche Kosten anfallen:

Eine ehrliche Gesamtkalkulation kann die effektiven Kosten um 10–20 % erhöhen.

8. Rezensionen und Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte aus Foren, Bewertungsportalen und Reddit/Facebook-Gruppen geben Hinweise auf den Alltag. Vorsicht ist geboten bei: